Besuch beim Baumeister, 30. November 2019

Ende November machte sich die Jugendgruppe mit einige motivierten Naturentdeckern auf, um dem Biber einen Besuch abzustatten. Warm eingepackt und mit Feldstechern ausgerüstet begann die Suche an der Ron in Ebikon. Am Anfang des Nachmittags standen noch einige Fragezeichen: „Lebt der Biber wirklich so nah bei uns?“, „Warum fällt der Biber Bäume?“ oder „werden wir einen echten Biber sehen?“

Bereits nach wenigen Metern entdeckten scharfe Augen erste Spuren des Bibers. Voller Freude versammelten sich alle um den Fund: Der Biber hat einen Stamm abgenagt, bis die Weide gefällt war. Nachdem alle die Tat des Bibers bestaunt hatten, ging die Suche nach weiteren Spuren euphorisch weiter. Nur kurze Zeit später merkten alle, dass dies bei weitem nicht das einzige Zeichen des Bibers war. Praktisch alle paar Meter entdeckte wieder jemand eine kleine oder auch grössere Biberspur am Ufer der Ron. Einen gefällten Baum, Holzspäne vom Abnagen oder einen Ast mit Zahnspuren vom Abnagen der Rinde.

Nach einer kurzen Stärkungspause und einigen Spielen zum Aufwärmen ging die Exkursion weiter, bis zum Einfluss der Ron in den Rotsee. Dort konnten alle jungen Biberexperten ihre alten und neuen Kenntnisse spielerisch unter Beweis stellen. Mit Wissen, Raten und Schnelligkeit mussten sie in Gruppen ein möglichst feines „Menu“ für den Biber zusammenstellen und dabei wissen, was der Biber alles frisst.

Dass wir an diesem Nachmittag keinen echten Biber gesehen haben überraschte am Schluss niemand mehr – schliesslich ist der Biber Dämmerungs- und Nachtaktiv. Mit einem abgenagten Ast als Geschenk vom Biber in der Hand, machten wir uns auf den Heimweg.